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	<title>Allgemein &#8211; KI-SHIN-TAI DOJO &#8211; Die Kampfkunstschule in Buckenhof / Erlangen</title>
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	<description>Aikido - Karate - Kobudo - Budo für Kids</description>
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		<title>Motivation</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Podzelny]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2016 17:02:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Senseis Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[„Höre nie auf, anzufangen, fange nie an, aufzuhören!“ Mit Begeisterung und viel Enthusiasmus hast du begonnen, eine Kampfkunst zu erlernen. Die Gründe können vielfältig sein. Vielleicht haben dich fernöstliche Kampfkünste mit ihren ausgefeilten Techniken, ihrer Geschichte und Philosophie schon länger fasziniert. Du warst auf der Suche nach Entspannung und Ausgleich zu deinem Alltag. Oder du [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><em>„Höre nie auf, anzufangen, fange nie an, aufzuhören!“</em></h3>
<p>Mit Begeisterung und viel Enthusiasmus hast du begonnen, eine Kampfkunst zu erlernen. Die Gründe können vielfältig sein. Vielleicht haben dich fernöstliche Kampfkünste mit ihren ausgefeilten Techniken, ihrer Geschichte und Philosophie schon länger fasziniert. Du warst auf der Suche nach Entspannung und Ausgleich zu deinem Alltag. Oder du wolltest etwas für deine Gesundheit und Fitness tun. Dabei hat dich die Vielseitigkeit und Ganzheitlichkeit im Vergleich mit vielen herkömmlichen Sportarten angezogen. Du wolltest dein Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein verbessern und die Fähigkeit zur Selbstverteidigung erwerben. Du hast nach Herausforderungen und Grenzerfahrungen gesucht.</p>
<p>Welches auch immer deine Beweggründe für den Einstieg waren, eine ganze Weile bist du regelmäßig und mit Freude zum Unterricht gekommen. Und du hast dich dabei großartig gefühlt. Deine &#8218;Batterien&#8216; waren wieder aufgeladen, du warst ausgeglichen, voller Energie und Lebenslust. Die neu zu lernenden Bewegungen waren anspruchsvoll, aber umso größer das Erfolgserlebnis, wenn du die Herausforderung gemeistert hattest. Du hast dich auf jede neue Stunde gefreut.</p>
<p>Doch eines Tages hast du aus irgendeinem Grund, Krankheit oder Verletzung, vermehrte Arbeit verbunden mit Stress im Studium oder im Beruf, daraus resultierendem Zeitmangel oder Müdigkeit und Energielosigkeit, ein paar Stunden ausfallen lassen. Vielleicht fühltest du dich auch im Unterricht den Anforderungen nicht gewachsen. Du meintest, zu wenige Fortschritte zu machen, oder dass du generell &#8217;nicht gut genug&#8216; bist. Aus Tagen wurden Wochen, aus Wochen Monate, in denen du den Unterricht nicht mehr besucht hast.</p>
<p>Eigentlich möchtest du wieder hingehen, aber du schiebst es immer wieder auf. Warum ist das so? Warum fehlt dir die Motivation?</p>
<p>Die gute Nachricht: das ist ganz normal. Wir sind Gewohnheitsmenschen. Nichts liegt uns mehr als Sicherheit und Beständigkeit. Das nennt man unsere &#8218;Komfortzone&#8216;. Und es fällt schwer, Gewohnheiten wieder zu ändern, besonders wenn wir dazu unsere Komfortzone verlassen müssen. Zu Hause bequem auf dem Sofa zu liegen ist angenehmer, als trotz Müdigkeit oder Antriebslosigkeit die Sporttasche zu packen und aus dem Haus zu gehen. Und so wartest du auf den Tag, an dem deine Motivation zurückkehrt und du wieder – wie früher – voller Tatendrang ins Dojo willst.</p>
<p>Und jetzt die schlechte Nachricht: dieser Tag wird nie kommen. Um unseren &#8218;inneren Schweinehund&#8216; zu überwinden, braucht es nämlich Motivation. Und Motivation ist kein Zustand sondern ein zyklischer Prozess. Die Gründe, einer Tätigkeit nachzugehen, können in dir selbst liegen, z.B. weil es dir Freude bereitet, es dich fasziniert, dir ein gutes Gefühl (flow) dabei gibt, oder aber in Zielen außerhalb, wie bessere Fitness, Selbstvertrauen, dem Bestehen der nächsten Prüfung etc. Das Erreichen dieser Ziele oder zumindest die Fortschritte auf dem Weg dahin nähren deine Motivation, so dass es dir leicht fällt, &#8218;dabei zu bleiben&#8216;. Aber nach einer Pause bleiben diese Motivationsverstärker aus. Du vergisst, wie gut und revitalisiert du dich auch am Ende eines langen anstrengenden Tages nach dem Unterricht gefühlt hast. Du vergisst die Freude an der Herausforderung und den erreichten Erfolgen. Und damit bleibt die Motivation weiter aus.</p>
<p>Und wie kannst du das ändern? Du musst deinen Schweinehund überwinden und wieder aktiv in den Prozess der positiven Verstärkung eintreten. Das ist nicht leicht. Eine große Hilfe ist es, dich daran zu erinnern, warum du mit dieser Kampfkunst begonnen hast und wie deine Erfahrungen damit waren. Wenn du glaubst, dein Alltag lässt dir nicht genügend Zeit, überlege dir einmal genau, wieviel Zeit davon du unproduktiv und uneffektiv vergeudest. Und ein gesunder, trainierter und ausgeglichener Mensch ist auch in Studium und Beruf leistungsfähiger. Wenn du glaubst, die Anforderungen in der Kampfkunst sind zu hoch für dich, dann setze dir kleine, realistische Zwischenziele. Die meisten Grenzen existieren nur in unseren Köpfen. Nun ist es nur noch ein kleiner Schritt bis zum nächsten Dojobesuch. Aber es dauert etwa einen Monat, bis sich die neuen Gewohnheiten stabilisiert haben. Da ist dein Durchhaltenvermögen gefordert.</p>
<p>Hier noch ein paar Motivationssprüche (Quelle Internet):</p>
<blockquote><p>„<del>Ich bin müde</del>, <del>es ist zu kalt</del>, <del>es ist zu warm</del>,<del> es regnet</del>, <del>es ist zu spät</del>, Los geht’s!“</p></blockquote>
<blockquote><p>„Talent ist das was du tu kannst. Motivation bestimmt, was du tust. Einstellung entscheidet, wie du es tust.“</p></blockquote>
<blockquote><p>„If it doesn&#8217;t challenge you – it doesn&#8217;t change you“</p></blockquote>
<blockquote><p>„Um dein wahres Potenzial zu entdecken, musst du erst einmal deine eigenen Grenzen finden, und dann den Mut haben, sie zu überschreiten“</p></blockquote>
<blockquote><p>„Nur wer riskiert, zu weit zu gehen, kann überhaupt herausfinden, wie weit er gehen kann“</p></blockquote>
<blockquote><p>„Es geht nicht darum, der Beste zu sein. Es geht darum, besser als gestern zu sein“</p></blockquote>
<blockquote><p>„Erfolg hat drei Buchstaben: TUN“</p></blockquote>
<blockquote><p>„<del>Sollte</del>, <del>hätte</del>, <del>könnte</del>, <del>würde</del>, Machen“</p></blockquote>
<blockquote><p>„There is no elevator to success &#8211; you have to take the damn stairs“</p></blockquote>
<blockquote><p>„You don&#8217;t need motivation, you just need to get off your ass and go“</p></blockquote>
<blockquote><p>„Wenn du etwas erreichen willst, was du noch nie geschafft hast, musst du etwas tun, was du noch nie getan hast“</p></blockquote>
<blockquote><p>„Stärke ist nicht, wo du stehst, sondern wie oft du wieder aufstehst“</p></blockquote>
<blockquote><p>„Wer nie einen Fehler beging, hat nie etwas Neues ausprobiert“</p></blockquote>
<blockquote><p>„Wenn du aufhören willst: Denk daran, weshalb du angefangen hast“</p></blockquote>
<blockquote><p>„Wenn du heute aufgibst, wirst du nie wissen, ob du es morgen geschafft hättest“</p></blockquote>
<blockquote><p>„Wie langsam du auch läufst – du schlägst alle, die zu Hause bleiben“</p></blockquote>
<blockquote><p>„Du hast erst verloren, wenn du aufhörst, es zu versuchen“</p></blockquote>
<blockquote><p>„Wer etwas will, findet Wege, wer etwas nicht will, findet Gründe“</p></blockquote>
<blockquote><p>„Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist“</p></blockquote>
<blockquote><p>„Der Unterschied zwischen dem wer du bist und dem der du sein willst, ist das was du tust“</p></blockquote>
<blockquote><p>„Be the best version of You“</p></blockquote>
<blockquote><p>„Life isn&#8217;t about finding yourself &#8211; Life is about creating yourself“</p></blockquote>
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		<title>Begriffe, Rituale, Symbole im Dojo &#8211; Kagami Biraki (den Spiegel oeffnen)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Podzelny]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2015 19:24:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Senseis Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[In dieser Blog-Reihe möchte ich die Bedeutung und Verwendung verschiedener Begriffe, Rituale und Symbole der japanischen Kultur in einem traditionellen Kampfkunst-Dōjō erklären. Kagami Biraki (鏡開き) – Den Spiegel öffnen Kagami Biraki ist eine japanische Zeremonie, die traditionell am 11. Januar oder am zweiten Samstag oder Sonntag im neuen Jahr stattfindet. Kagami (鏡) bedeutet &#8218;Spiegel&#8216;, Biraki [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In dieser Blog-Reihe möchte ich die Bedeutung und Verwendung verschiedener Begriffe, Rituale und Symbole der japanischen Kultur in einem traditionellen Kampfkunst-<em>Dōjō</em> erklären.</strong></p>
<h2>Kagami Biraki (鏡開き) – Den Spiegel öffnen</h2>
<p><em>Kagami Biraki</em> ist eine japanische Zeremonie, die traditionell am 11. Januar oder am zweiten Samstag oder Sonntag im neuen Jahr stattfindet. <a href="http://www.ki-shin-tai.de/begriffe-rituale-symbole-im-dojo-kagami-spiegel/"><em>Kagami</em> (鏡)</a> bedeutet &#8218;Spiegel&#8216;, <em>Biraki</em> (開き) heißt &#8218;öffnen&#8216;.</p>
<p>Der Jahreswechsel markiert in der japanischen Kultur das Ende das alten und den Beginn eines neuen Lebensabschnitts. Er wird vorbereitet durch gründliche Reinigung (<em>Susuharai</em> 煤払い , „den Staub vertreiben“) des Hauses und auch des <em>Dōjōs</em> – im physischen wie im spirituellen Sinn. Am Neujahrstag beginnt <em>Shugyō</em> (修行, „asketische Übung“) eine 11 Tage währende Zeit der spirituellen Erneuerung. Alle Spiegel werden zugehängt, da Äußerlichkeiten keine Rolle spielen sollen. Es wird keinerlei Wert auf hübsches Aussehen gelegt. Das kann so weit gehen, dass auf Körperpflege und Wechsel der Kleidung vollständig verzichtet wird. Am 11.Januar zu <em>Kagami Biraki</em> kehrt man zurück zur Normalität. Der Körper wird gereinigt, die Spiegel werden wieder geöffnet. Damit soll symbolisch auch ein erneuertes Selbst zum Vorschein kommen.</p>
<p>Bei der <em>Kagami Biraki</em> Zeremonie werden sogenannte <em>Kagami Mochi</em> („Spiegel-Mochi“) gegessen und/oder <em>Sake</em> (Reiswein) getrunken. <em>Kagami Mochi</em> sind zwei große runde Bälle aus einer klebrigen Reismasse, ein kleinerer auf einem größeren, die während der Neujahrszeit auf die <em>Kamidana</em> („Götter-Regal“, der Haus- bzw. Dojoaltar) gestellt wurden. Ebenso ein kleines rundes Holzfass mit <em>Sake</em>. Man glaubt, dass man mit Speisen und Getränken, die vorher den <em>Kami</em> („Götter“) offeriert wurden, auch etwas Göttliches in sich aufnimmt. Runde Gegenstände (<em>Mochi</em>-Bälle und die runde Oberfläche des <em>Sake</em>) stehen als Synonym für den Spiegel. Das Brechen der – inzwischen getrockneten und harten &#8211; <em>Mochi</em> mit den Händen oder einem kleinen Holzhammer sowie das Aufbrechen des Holzdeckels des <em>Sake</em>fasses symbolisiert das Öffnen/Enthüllen des Spiegels.</p>
<p>Auch zu anderen Ereignissen wie Hochzeiten, Jubiläen etc. wird <em>Kagami Biraki</em> zelebriert. Es ist immer ein Zeichen für Erneuerung oder Neuanfang.</p>
<p>Als Zeremonie in Kampfkunst<em>dōjōs</em> geht <em>Kagami Biraki</em> auf eine Samurai Tradition aus dem 15.Jahrhundert zurück. Ein <em>Tokugawa Shogun</em> öffnete vor einer Schlacht zu Neujahr ein Fass <em>Sake</em> für seine Soldaten. Die Schlacht war erfolgreich, das Öffnen und Trinken des Sake wurde als Glückssymbol gesehen und von da an jährlich wiederholt. Wiedereingeführt in den modernen japanischen Kampfkünsten wurde der Brauch zuerst von dem <em>Jūdō</em>-Begründer <em>Jigoro Kano</em>. Später wurde <em>Kagami Biraki</em> auch von anderen Kampfkünsten übernommen.</p>
<p>Heute wird <em>Kagami Biraki</em> in sehr vielen <em>Dōjōs</em> rund um die Welt als Zeichen der Erneuerung, Rückbesinnung und frischer Energie gefeiert. Die Einstellung und Anstrengung, mit der man die ersten Übungsstunden im Neuen Jahr absolviert, bilden den Maßstab für das ganze restliche Jahr. Meistens wird auf Grundlagen konzentriert, es geht nicht darum, neue Dinge zu lernen, sondern sich zu verausgaben und an seine Grenzen zu gehen. Oft gibt es eine kleine <em>Embu</em> („Vorführung“), bei der es keine Rolle spielt, &#8218;was&#8216; man vorführt, sondern dass die Vorführung einen Dank für das vergangene (Kampfkunst-)Jahr und den Wunsch auf ein glückliches und gesundes neues Jahr ausdrückt.</p>
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