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	<title>Senseis Blog &#8211; KI-SHIN-TAI DOJO &#8211; Die Kampfkunstschule in Buckenhof / Erlangen</title>
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	<description>Aikido - Karate - Kobudo - Budo für Kids</description>
	<lastBuildDate>Mon, 08 Feb 2016 17:14:33 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Motivation</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Podzelny]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Feb 2016 17:02:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Senseis Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[„Höre nie auf, anzufangen, fange nie an, aufzuhören!“ Mit Begeisterung und viel Enthusiasmus hast du begonnen, eine Kampfkunst zu erlernen. Die Gründe können vielfältig sein. Vielleicht haben dich fernöstliche Kampfkünste mit ihren ausgefeilten Techniken, ihrer Geschichte und Philosophie schon länger fasziniert. Du warst auf der Suche nach Entspannung und Ausgleich zu deinem Alltag. Oder du [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3><em>„Höre nie auf, anzufangen, fange nie an, aufzuhören!“</em></h3>
<p>Mit Begeisterung und viel Enthusiasmus hast du begonnen, eine Kampfkunst zu erlernen. Die Gründe können vielfältig sein. Vielleicht haben dich fernöstliche Kampfkünste mit ihren ausgefeilten Techniken, ihrer Geschichte und Philosophie schon länger fasziniert. Du warst auf der Suche nach Entspannung und Ausgleich zu deinem Alltag. Oder du wolltest etwas für deine Gesundheit und Fitness tun. Dabei hat dich die Vielseitigkeit und Ganzheitlichkeit im Vergleich mit vielen herkömmlichen Sportarten angezogen. Du wolltest dein Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein verbessern und die Fähigkeit zur Selbstverteidigung erwerben. Du hast nach Herausforderungen und Grenzerfahrungen gesucht.</p>
<p>Welches auch immer deine Beweggründe für den Einstieg waren, eine ganze Weile bist du regelmäßig und mit Freude zum Unterricht gekommen. Und du hast dich dabei großartig gefühlt. Deine &#8218;Batterien&#8216; waren wieder aufgeladen, du warst ausgeglichen, voller Energie und Lebenslust. Die neu zu lernenden Bewegungen waren anspruchsvoll, aber umso größer das Erfolgserlebnis, wenn du die Herausforderung gemeistert hattest. Du hast dich auf jede neue Stunde gefreut.</p>
<p>Doch eines Tages hast du aus irgendeinem Grund, Krankheit oder Verletzung, vermehrte Arbeit verbunden mit Stress im Studium oder im Beruf, daraus resultierendem Zeitmangel oder Müdigkeit und Energielosigkeit, ein paar Stunden ausfallen lassen. Vielleicht fühltest du dich auch im Unterricht den Anforderungen nicht gewachsen. Du meintest, zu wenige Fortschritte zu machen, oder dass du generell &#8217;nicht gut genug&#8216; bist. Aus Tagen wurden Wochen, aus Wochen Monate, in denen du den Unterricht nicht mehr besucht hast.</p>
<p>Eigentlich möchtest du wieder hingehen, aber du schiebst es immer wieder auf. Warum ist das so? Warum fehlt dir die Motivation?</p>
<p>Die gute Nachricht: das ist ganz normal. Wir sind Gewohnheitsmenschen. Nichts liegt uns mehr als Sicherheit und Beständigkeit. Das nennt man unsere &#8218;Komfortzone&#8216;. Und es fällt schwer, Gewohnheiten wieder zu ändern, besonders wenn wir dazu unsere Komfortzone verlassen müssen. Zu Hause bequem auf dem Sofa zu liegen ist angenehmer, als trotz Müdigkeit oder Antriebslosigkeit die Sporttasche zu packen und aus dem Haus zu gehen. Und so wartest du auf den Tag, an dem deine Motivation zurückkehrt und du wieder – wie früher – voller Tatendrang ins Dojo willst.</p>
<p>Und jetzt die schlechte Nachricht: dieser Tag wird nie kommen. Um unseren &#8218;inneren Schweinehund&#8216; zu überwinden, braucht es nämlich Motivation. Und Motivation ist kein Zustand sondern ein zyklischer Prozess. Die Gründe, einer Tätigkeit nachzugehen, können in dir selbst liegen, z.B. weil es dir Freude bereitet, es dich fasziniert, dir ein gutes Gefühl (flow) dabei gibt, oder aber in Zielen außerhalb, wie bessere Fitness, Selbstvertrauen, dem Bestehen der nächsten Prüfung etc. Das Erreichen dieser Ziele oder zumindest die Fortschritte auf dem Weg dahin nähren deine Motivation, so dass es dir leicht fällt, &#8218;dabei zu bleiben&#8216;. Aber nach einer Pause bleiben diese Motivationsverstärker aus. Du vergisst, wie gut und revitalisiert du dich auch am Ende eines langen anstrengenden Tages nach dem Unterricht gefühlt hast. Du vergisst die Freude an der Herausforderung und den erreichten Erfolgen. Und damit bleibt die Motivation weiter aus.</p>
<p>Und wie kannst du das ändern? Du musst deinen Schweinehund überwinden und wieder aktiv in den Prozess der positiven Verstärkung eintreten. Das ist nicht leicht. Eine große Hilfe ist es, dich daran zu erinnern, warum du mit dieser Kampfkunst begonnen hast und wie deine Erfahrungen damit waren. Wenn du glaubst, dein Alltag lässt dir nicht genügend Zeit, überlege dir einmal genau, wieviel Zeit davon du unproduktiv und uneffektiv vergeudest. Und ein gesunder, trainierter und ausgeglichener Mensch ist auch in Studium und Beruf leistungsfähiger. Wenn du glaubst, die Anforderungen in der Kampfkunst sind zu hoch für dich, dann setze dir kleine, realistische Zwischenziele. Die meisten Grenzen existieren nur in unseren Köpfen. Nun ist es nur noch ein kleiner Schritt bis zum nächsten Dojobesuch. Aber es dauert etwa einen Monat, bis sich die neuen Gewohnheiten stabilisiert haben. Da ist dein Durchhaltenvermögen gefordert.</p>
<p>Hier noch ein paar Motivationssprüche (Quelle Internet):</p>
<blockquote><p>„<del>Ich bin müde</del>, <del>es ist zu kalt</del>, <del>es ist zu warm</del>,<del> es regnet</del>, <del>es ist zu spät</del>, Los geht’s!“</p></blockquote>
<blockquote><p>„Talent ist das was du tu kannst. Motivation bestimmt, was du tust. Einstellung entscheidet, wie du es tust.“</p></blockquote>
<blockquote><p>„If it doesn&#8217;t challenge you – it doesn&#8217;t change you“</p></blockquote>
<blockquote><p>„Um dein wahres Potenzial zu entdecken, musst du erst einmal deine eigenen Grenzen finden, und dann den Mut haben, sie zu überschreiten“</p></blockquote>
<blockquote><p>„Nur wer riskiert, zu weit zu gehen, kann überhaupt herausfinden, wie weit er gehen kann“</p></blockquote>
<blockquote><p>„Es geht nicht darum, der Beste zu sein. Es geht darum, besser als gestern zu sein“</p></blockquote>
<blockquote><p>„Erfolg hat drei Buchstaben: TUN“</p></blockquote>
<blockquote><p>„<del>Sollte</del>, <del>hätte</del>, <del>könnte</del>, <del>würde</del>, Machen“</p></blockquote>
<blockquote><p>„There is no elevator to success &#8211; you have to take the damn stairs“</p></blockquote>
<blockquote><p>„You don&#8217;t need motivation, you just need to get off your ass and go“</p></blockquote>
<blockquote><p>„Wenn du etwas erreichen willst, was du noch nie geschafft hast, musst du etwas tun, was du noch nie getan hast“</p></blockquote>
<blockquote><p>„Stärke ist nicht, wo du stehst, sondern wie oft du wieder aufstehst“</p></blockquote>
<blockquote><p>„Wer nie einen Fehler beging, hat nie etwas Neues ausprobiert“</p></blockquote>
<blockquote><p>„Wenn du aufhören willst: Denk daran, weshalb du angefangen hast“</p></blockquote>
<blockquote><p>„Wenn du heute aufgibst, wirst du nie wissen, ob du es morgen geschafft hättest“</p></blockquote>
<blockquote><p>„Wie langsam du auch läufst – du schlägst alle, die zu Hause bleiben“</p></blockquote>
<blockquote><p>„Du hast erst verloren, wenn du aufhörst, es zu versuchen“</p></blockquote>
<blockquote><p>„Wer etwas will, findet Wege, wer etwas nicht will, findet Gründe“</p></blockquote>
<blockquote><p>„Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist“</p></blockquote>
<blockquote><p>„Der Unterschied zwischen dem wer du bist und dem der du sein willst, ist das was du tust“</p></blockquote>
<blockquote><p>„Be the best version of You“</p></blockquote>
<blockquote><p>„Life isn&#8217;t about finding yourself &#8211; Life is about creating yourself“</p></blockquote>
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		<title>Begriffe, Rituale, Symbole im Dojo &#8211; Kagami Biraki (den Spiegel oeffnen)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Podzelny]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2015 19:24:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Senseis Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[In dieser Blog-Reihe möchte ich die Bedeutung und Verwendung verschiedener Begriffe, Rituale und Symbole der japanischen Kultur in einem traditionellen Kampfkunst-Dōjō erklären. Kagami Biraki (鏡開き) – Den Spiegel öffnen Kagami Biraki ist eine japanische Zeremonie, die traditionell am 11. Januar oder am zweiten Samstag oder Sonntag im neuen Jahr stattfindet. Kagami (鏡) bedeutet &#8218;Spiegel&#8216;, Biraki [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In dieser Blog-Reihe möchte ich die Bedeutung und Verwendung verschiedener Begriffe, Rituale und Symbole der japanischen Kultur in einem traditionellen Kampfkunst-<em>Dōjō</em> erklären.</strong></p>
<h2>Kagami Biraki (鏡開き) – Den Spiegel öffnen</h2>
<p><em>Kagami Biraki</em> ist eine japanische Zeremonie, die traditionell am 11. Januar oder am zweiten Samstag oder Sonntag im neuen Jahr stattfindet. <a href="http://www.ki-shin-tai.de/begriffe-rituale-symbole-im-dojo-kagami-spiegel/"><em>Kagami</em> (鏡)</a> bedeutet &#8218;Spiegel&#8216;, <em>Biraki</em> (開き) heißt &#8218;öffnen&#8216;.</p>
<p>Der Jahreswechsel markiert in der japanischen Kultur das Ende das alten und den Beginn eines neuen Lebensabschnitts. Er wird vorbereitet durch gründliche Reinigung (<em>Susuharai</em> 煤払い , „den Staub vertreiben“) des Hauses und auch des <em>Dōjōs</em> – im physischen wie im spirituellen Sinn. Am Neujahrstag beginnt <em>Shugyō</em> (修行, „asketische Übung“) eine 11 Tage währende Zeit der spirituellen Erneuerung. Alle Spiegel werden zugehängt, da Äußerlichkeiten keine Rolle spielen sollen. Es wird keinerlei Wert auf hübsches Aussehen gelegt. Das kann so weit gehen, dass auf Körperpflege und Wechsel der Kleidung vollständig verzichtet wird. Am 11.Januar zu <em>Kagami Biraki</em> kehrt man zurück zur Normalität. Der Körper wird gereinigt, die Spiegel werden wieder geöffnet. Damit soll symbolisch auch ein erneuertes Selbst zum Vorschein kommen.</p>
<p>Bei der <em>Kagami Biraki</em> Zeremonie werden sogenannte <em>Kagami Mochi</em> („Spiegel-Mochi“) gegessen und/oder <em>Sake</em> (Reiswein) getrunken. <em>Kagami Mochi</em> sind zwei große runde Bälle aus einer klebrigen Reismasse, ein kleinerer auf einem größeren, die während der Neujahrszeit auf die <em>Kamidana</em> („Götter-Regal“, der Haus- bzw. Dojoaltar) gestellt wurden. Ebenso ein kleines rundes Holzfass mit <em>Sake</em>. Man glaubt, dass man mit Speisen und Getränken, die vorher den <em>Kami</em> („Götter“) offeriert wurden, auch etwas Göttliches in sich aufnimmt. Runde Gegenstände (<em>Mochi</em>-Bälle und die runde Oberfläche des <em>Sake</em>) stehen als Synonym für den Spiegel. Das Brechen der – inzwischen getrockneten und harten &#8211; <em>Mochi</em> mit den Händen oder einem kleinen Holzhammer sowie das Aufbrechen des Holzdeckels des <em>Sake</em>fasses symbolisiert das Öffnen/Enthüllen des Spiegels.</p>
<p>Auch zu anderen Ereignissen wie Hochzeiten, Jubiläen etc. wird <em>Kagami Biraki</em> zelebriert. Es ist immer ein Zeichen für Erneuerung oder Neuanfang.</p>
<p>Als Zeremonie in Kampfkunst<em>dōjōs</em> geht <em>Kagami Biraki</em> auf eine Samurai Tradition aus dem 15.Jahrhundert zurück. Ein <em>Tokugawa Shogun</em> öffnete vor einer Schlacht zu Neujahr ein Fass <em>Sake</em> für seine Soldaten. Die Schlacht war erfolgreich, das Öffnen und Trinken des Sake wurde als Glückssymbol gesehen und von da an jährlich wiederholt. Wiedereingeführt in den modernen japanischen Kampfkünsten wurde der Brauch zuerst von dem <em>Jūdō</em>-Begründer <em>Jigoro Kano</em>. Später wurde <em>Kagami Biraki</em> auch von anderen Kampfkünsten übernommen.</p>
<p>Heute wird <em>Kagami Biraki</em> in sehr vielen <em>Dōjōs</em> rund um die Welt als Zeichen der Erneuerung, Rückbesinnung und frischer Energie gefeiert. Die Einstellung und Anstrengung, mit der man die ersten Übungsstunden im Neuen Jahr absolviert, bilden den Maßstab für das ganze restliche Jahr. Meistens wird auf Grundlagen konzentriert, es geht nicht darum, neue Dinge zu lernen, sondern sich zu verausgaben und an seine Grenzen zu gehen. Oft gibt es eine kleine <em>Embu</em> („Vorführung“), bei der es keine Rolle spielt, &#8218;was&#8216; man vorführt, sondern dass die Vorführung einen Dank für das vergangene (Kampfkunst-)Jahr und den Wunsch auf ein glückliches und gesundes neues Jahr ausdrückt.</p>
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		<title>Begriffe, Rituale, Symbole im Dojo &#8211; Nomikai (Trinkfeier)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Podzelny]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Dec 2015 19:17:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Senseis Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[In dieser Blog-Reihe möchte ich die Bedeutung und Verwendung verschiedener Begriffe, Rituale und Symbole der japanischen Kultur in einem traditionellen Kampfkunst-Dōjō erklären. Nomikai (飲み会) – Trinkfeier Nomu (飲む) bedeutet &#8218;Trinken&#8216; und Kai (会) heißt &#8218;Zusammenkunft&#8216;. Nomikai sind Feiern vor allem unter Arbeitskollegen aber auch Freizeit-/Sport-Gruppen oder Freunden, bei denen unter anderem viel getrunken wird. Oft [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In dieser Blog-Reihe möchte ich die Bedeutung und Verwendung verschiedener Begriffe, Rituale und Symbole der japanischen Kultur in einem traditionellen Kampfkunst-<em>Dōjō</em> erklären.</strong></p>
<h2><em>Nomikai</em> (飲み会) – Trinkfeier</h2>
<p><em>Nomu</em> (飲む) bedeutet &#8218;Trinken&#8216; und <em>Kai</em> (会) heißt &#8218;Zusammenkunft&#8216;. <em>Nomikai</em> sind Feiern vor allem unter Arbeitskollegen aber auch Freizeit-/Sport-Gruppen oder Freunden, bei denen unter anderem viel getrunken wird.</p>
<p>Oft wird dafür ein Raum in einer <em>Izakaya</em> (japanische Bar), bei großen Feiern in einem Hotel, reserviert, die Party kann aber auch in den eigenen Geschäftsräumen oder privat stattfinden. Die Teilnahme ist nicht verpflichtend, aber wird erwartet, da in der japanischen Gesellschaft der Gemeinschaftssinn eine wichtige Rolle spielt.</p>
<p>Neben einer Auswahl verschiedener Speisen spielen Bier und <em>Sake</em> (japanischer Reiswein) in der Form von <em>Nomihōdai</em> (飲み放題, &#8218;all-you-can-drink&#8216;) eine große Rolle. Natürlich gibt es auch alkoholfreie Getränke und niemand wird zum Alkoholkonsum gezwungen. In der Regel zahlen alle Teilnehmer den gleichen Betrag, sofern die Feier nicht von der Firma gesponsort wird.</p>
<p>Der Zeitrahmen ist meist auf zwei bis drei Stunden festgelegt und der Ablauf folgt bestimmten Regeln. Zu Beginn wird eine Ansprache gehalten, gefolgt von einem Trinkspruch und <em>„Kanpai“</em> (乾杯, „Prost“), womit die Party offiziell eröffnet ist. Der Rest läuft meistens sehr locker und informell ab. Beendet wird die Party mit einem letzten<em> „Kanpai“</em> oder einem rituellen gemeinsamen Klatschen (1x oder 3x). Manchmal gehen kleinere Gruppen der Teilnehmer danach noch zum weiteren Feiern in eine oder mehrere andere Kneipen, <em>Karaoke</em>-Bars oder Nachtclubs, das nennt man <em>Nijikai</em> (二次会 „zweites Treffen“) oder <em>Sanjikai</em> (三次会 „drittes Treffen“).</p>
<p>Während der Party gibt es bestimmte Verhaltensregeln. Pünktliches Erscheinen (vor dem Chef/Vorgesetzten) ist obligatorisch. Getränke schenkt man sich nicht selbst, sondern gegenseitig ein. Dabei füllt der jüngere oder rangniedrigere dem älteren oder höhergestellten zuerst das Glas, die Frau zuerst dem Mann, und dann umgekehrt. Mit zunehmendem Alkoholkonsum werden die Teilnehmer enthemmter. Die sonst so strenge Etikette darf bewusst vernachlässigt werden, das nennt man <em>Bureikō</em> (無礼講). So wird manchmal über Details aus dem Privatleben erzählt, man kann dem Vorgesetzten gegenüber mal kritische Anmerkungen machen oder ausgefallene Vorschläge unterbreiten. Es kann auch zu Auseinandersetzungen unter Kollegen kommen. In der sonst so strengen japanischen Kultur wird das als wichtiges Mittel zum Ausgleich gesehen. Grundsätzlich gilt, am nächsten Tag ist alles vergessen und man geht zur Tagesordnung über.</p>
<p><em>Nomikai</em> werden zu verschiedensten Anlässen organisiert, zum Beispiel Jubiläen, Projektabschlüssen, Verabschiedung von ausscheidenden oder Willkommensparty für neue Kollegen, (Sport-)veranstaltungen etc. Manche Firmen veranstalten fast jeden Monat <em>Nomikai</em>. In Kampfkunstdōjōs bieten Jubiläen, Prüfungen oder Lehrgänge einen entsprechenden Anlass. Zwei besondere sind <em>Bōnenkai</em> und <em>Shinnenkai</em>.</p>
<p><em>Bōnenkai</em> (忘年会, „Zusammenkunft um das Jahr zu vergessen“) ist die traditionelle Party zum Jahresende und die wichtigste Gemeinschaftsveranstaltung des Jahres. Man trifft sich, um auf das gemeinsame vergangene Jahr zurückzublicken, aber auch um die Anstrengungen und Misserfolge zu vergessen und unvoreingenommen und mit frischer Energie das neue beginnen zu können.</p>
<p><em>Shinnenkai</em> (新年会, „Neujahrszusammenkunft“) ist die Party zu Jahresanfang, um das neue Jahr zu begrüßen.</p>
<p><em>Bōnenkai</em> und <em>Shinnenkai</em> gehören nicht zu den traditionellen im <em>Shintō</em> oder <em>Buddhismus</em> verwurzelten Feierlichkeiten und Ritualen zum Jahreswechsel. Dennoch werden sie manchmal mit diesen verknüpft. So auch in traditionellen Kampfkunstdōjōs, wo der <em>Bōnenkai</em> Party oft das rituelle Reinigen des Dōjōs <em>Susuharai</em> (煤払い , „den Staub vertreiben“) vorausgeht, oder ein <a href="http://www.ki-shin-tai.de/begriffe-rituale-symbole-im-dojo-kagami-biraki-den-spiegel-oeffnen/"><em>Kagami Biraki</em></a> (鏡開き, „den Spiegel öffnen“) Neujahrstraining/Lehrgang/Vorführung mit der Neujahrsfeier <em>Shinnenkai</em> abschließt.</p>
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		<title>Begriffe, Rituale, Symbole im Dojo &#8211; Kagami (Spiegel)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Podzelny]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2015 17:14:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Senseis Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[In dieser Blog-Reihe möchte ich die Bedeutung und Verwendung verschiedener Begriffe, Rituale und Symbole der japanischen Kultur in einem traditionellen Kampfkunst-Dōjō erklären. Kagami (鏡) &#8211; Spiegel Spiegel sowie spiegelnde Oberflächen (z.B. Wasser) üben schon immer eine faszinierende Wirkung auf die Menschen aus. Das Erkennen des eigenen Spiegelbildes erfordert Abstraktionsvermögen und ist ein Zeichen von Intelligenz. [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In dieser Blog-Reihe möchte ich die Bedeutung und Verwendung verschiedener Begriffe, Rituale und Symbole der japanischen Kultur in einem traditionellen Kampfkunst-<em>Dōjō</em> erklären.</strong></p>
<h2><em>Kagami</em> (鏡) &#8211; Spiegel</h2>
<p>Spiegel sowie spiegelnde Oberflächen (z.B. Wasser) üben schon immer eine faszinierende Wirkung auf die Menschen aus. Das Erkennen des eigenen Spiegelbildes erfordert Abstraktionsvermögen und ist ein Zeichen von Intelligenz. Kleinkinder müssen diese Fähigkeit erst erwerben, den meisten Tieren fehlt sie ganz.</p>
<p>Der Spiegel ist in vielen Weltkulturen ein Symbol sowohl für Eitelkeit als auch für Selbsterkenntnis und Wahrheit, da er alles unverfälscht reflektiert. Im erweiterten Sinne steht er auch für die nach außen &#8211; für die anderen &#8211; zur Schau getragene Oberfläche, die Fassade, die unser wahres Selbst verbirgt. Im religiösen Kontext ist er eine Verbindung zum Übernatürlichen, Göttlichen. In manchen Kulturen glaubt man, der Spiegel könne eine Seele beherbergen, oder auch einfangen und festhalten. Oder ein Spiegel könne das Böse fernhalten.</p>
<p>Die japanische Kultur ist hauptsächlich vom <em>Shintō</em> (神透, „Weg der Götter“) geprägt. In der japanischen Mythologie haben Spiegel eine große Bedeutung. So soll einer der ersten beiden <em>Kami</em> (神, „Gott, Götter“) einen &#8218;göttlichen&#8216; Spiegel gemacht haben, mit dessen Hilfe er weitere Götter, darunter auch die Sonnengöttin <em>Amaterasu-no-ōkami</em> (天照大神 „Am Himmel scheinende große erlauchte Göttin“) erschuf. Als ihr ungezügelter Bruder eine ihrer Dienerinnen tötet, versteckt sich die Sonnengöttin erzürnt in einer Höhle, woraufhin die Welt in Finsternis zurückbleibt. Die anderen Götter schaffen es durch eine List, sie mithilfe eines Spiegels, in dem sie ihren eigenen Glanz sieht und neugierig wird, aus der Höhle zu locken, worauf das Licht zurück in Welt kommt. Später sendet <em>Amaterasu</em> ihren Enkel <em>Ninigi-no-mikoto</em> auf die Erde und gibt ihm drei Geschenke mit: den göttlichen Spiegel <em>Yata-no-Kagami</em> (eben jener, mit dem sie aus der Höhle gelockt wurde), das göttliche Schwert und die göttlichen Edelsteine. Und sie sagte zu ihm: „Wenn du in diesen Spiegel schaust, ist es als schautest du mich selbst an“. Deshalb wird der Spiegel im <em>Shintō</em> als Verbindung zur göttlichen Welt gesehen. <em>Ninigi-no-mikoto</em> soll der Urgroßvater des ersten japanischen Kaisers <em>Jimmu</em> gewesen sein, deshalb gelten diese drei Insignien als Beweis für die Abstammung des Kaisers von der Sonnengöttin.</p>
<p>Der <em>Yata-no-Kagami</em> wird heute im Ise-Schrein aufbewahrt aber niemals gezeigt. Doch jeder <em>Shintō</em> Schrein hat einen eigenen Spiegel, und auf den <em>Kamidana</em> (神棚, „Götterregal“), kleine Altäre in japanischen Häusern und eben auch in vielen traditionellen <em>Dōjōs</em>, steht ein kleiner Spiegel.</p>
<p>Im Buddhismus, der ebenfalls eine große Rolle in der japanischen Kultur spielt, ist der Spiegel eines der acht kostbaren Dinge. Der Spiegel zeigt die Gegenwart wie sie ist, ohne etwas hinzuzufügen oder wegzulassen, ohne sie durch Theorien (Wissenschaft, Verstand) zu interpretieren, ohne durch Emotionen beeinflusst zu sein, ohne Vergangenheit oder Zukunft. Er symbolisiert somit die Seele im Zustand der Reinheit, den erleuchteten Verstand, aber auch die Aufrichtigkeit. Der Mensch soll &#8218;erwachen&#8216; zu einem achtsamen Leben im &#8218;Hier und Jetzt&#8216; und damit Erkenntnis und Weisheit erlangen. So wie die Oberfläche eines Spiegel von Staub muss man sein Inneres reinigen von allem, was den Blick auf die Wahrheit trüben könnte.</p>
<p>In einem Kampfkunst-<em>Dōjō</em> (道場, „Ort des Weges“) dient das Üben der Kampftechniken neben körperlicher Fitness, Gesundheit und Selbstverteidigungsfähigkeit vor allem der geistigen, charakterlichen und spirituellen Weiterentwicklung. Ausgewählte Symbole können uns, jenseits ihrer religiösen Herkunft, daran erinnern. So hat ein kleiner Spiegel, an einem speziellen hervorgehobenen Platz im Raum aufgestellt, verschiedene Bedeutungen. Er ermutigt uns, das wahre, unverfälschte Selbst in uns und anderen zu erkennen und unsere Fassade aufzugeben. Uns mit allen unseren Stärken aber auch Fehlern und Schwächen liebevoll anzunehmen. Das &#8218;göttliche&#8216; und einmalige in jedem von uns zu sehen und wert zu schätzen. Achtsam im &#8218;Hier und Jetzt&#8216; zu sein. Unsere Glaubenssätze und Vorbehalte zu hinterfragen und aufzugeben. Angst, Wut, Zweifel, Habsucht und Neid zu überwinden. Dazu ist beständige und harte Arbeit an uns nötig. Darüber hinaus zu sehen, dass wir alle Teil von etwas größerem sind, egal ob man es &#8218;Schöpfung&#8216;, das &#8218;Göttliche&#8216; oder einfach nur &#8218;Universum&#8216; nennt. Alles und Jedes hat dort einen Platz und eine Aufgabe. Alles ist beständigem Werden und Vergehen unterworfen, auch wir. Was ist unsere Bestimmung im Leben, was können wir bewirken, was werden wir hinterlassen?</p>
<p>Eine besondere Rolle spielt das Symbol des Spiegels bei der <a href="http://www.ki-shin-tai.de/begriffe-rituale-symbole-im-dojo-kagami-biraki-den-spiegel-oeffnen/"><em>Kagami Biraki</em></a> Zeremonie zum Neuen Jahr.</p>
<blockquote>
<p>„Wer in den Spiegel des Wassers blickt, sieht allerdings zunächst sein eigenes Bild. Wer zu sich selber geht, riskiert die Begegnung mit sich selbst. Der Spiegel schmeichelt nicht, er zeigt getreu, was in ihn hineinschaut, nämlich jenes Gesicht, das wir der Welt nie zeigen, weil wir es durch die Persona, die Maske des Schauspielers, verhüllen. Der Spiegel aber liegt hinter der Maske und zeigt das wahre Gesicht. Dies ist die erste Mutprobe auf dem inneren Wege, eine Probe, die genügt, um die meisten abzuschrecken, denn die Begegnung mit sich selber gehört zu den unangenehmeren Dingen, denen man entgeht, solange man alles Negative auf die Umgebung projizieren kann.“ (Carl Gustav Jung &#8218;Bewusstes und Unbewusstes&#8216;)</p>
</blockquote>
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		<title>Abhärtung gegen Kopfschmerzen</title>
		<link>https://www.ki-shin-tai.de/abhaertung-gegen-kopfschmerzen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Thomas Podzelny]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 12:37:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Senseis Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[hier ein interessanter Artikel aus der Ärzte-Zeitung (27.05.2009): MÜNSTER (eb). In vielen asiatischen Kampfkünsten gehört es traditionell zum Training dazu, sich Schmerzen zuzufügen, um auf Dauer gegen Schmerzen abgehärtet zu sein. Wissenschaftler des Universitätsklinikums Münster haben jetzt experimentell untersucht, wie sich dieses sogenannte Abhärtungstraining auf die Schmerzempfindung auswirkt. Wie die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>hier ein interessanter Artikel aus der Ärzte-Zeitung (27.05.2009):</p>
<blockquote><p><strong>MÜNSTER</strong> (eb). In vielen asiatischen Kampfkünsten gehört es traditionell zum Training dazu, sich Schmerzen zuzufügen, um auf Dauer gegen Schmerzen abgehärtet zu sein. Wissenschaftler des Universitätsklinikums Münster haben jetzt experimentell untersucht, wie sich dieses sogenannte Abhärtungstraining auf die Schmerzempfindung auswirkt.</p>
<p>Wie die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) mitteilt, befragten die Münsteraner Forscher dazu über 100 Sportler in Deutschland, die asiatische Kampfkünste ausüben.</p>
<p>&#8222;Dabei gab die Mehrheit an, dass sich durch die Abhärtungsübungen sowohl die Schmerzintensität als auch die affektive Bewertung von Schmerzen verändern würde. So berichteten viele Sportler, dass der Schmerz zwar noch gespürt, die Ausübung des Sports aber nicht mehr beeinträchtigt wird,&#8220; sagte Professor Stefan Evers, Vizepräsident der DMKG und Leiter der Studie. Es könne also sein, dass die Aktivierung schmerzhemmender Systeme durch Zufügung von Schmerzen langfristig auch zu einer positiven Beeinflussung von Kopfschmerzen führt.</p>
<p>Bei Probanden, die regelmäßig Kung Fu betreiben, untersuchten die Wissenschaftler dann im Verlauf solcher Abhärtungsübungen, wie sich Schmerzschwellen verändern. Dabei fanden sie heraus, dass nicht nur die Schmerzschwellen am Körper durch das Training ansteigen &#8211; dies bedeutet, dass ein Reiz immer stärker werden muss, um denselben Schmerz zu erzeugen &#8211; sondern, dass auch die Schmerzschwellen im Gesicht ansteigen, obwohl das Gesicht bei den Übungen gar nicht berührt worden ist. Die Gesichtsregion wird vom Nervus trigeminus versorgt, der auch für Kopfschmerzen verantwortlich ist. Die Abhärtungsübungen, die in dieser Studie ausschließlich an den Armen und Beinen durchgeführt worden waren, führten also auch dazu, dass die Schmerzempfindung bei Kopfschmerzen nachließ.</p>
<p>Es soll nun systematisch untersucht werden, ob eine kontrollierte Aktivierung der Schmerzhemmung auch langfristig therapeutisch in der Kopfschmerztherapie genutzt werden kann.</p></blockquote>
<p>Quelle: <a href="http://www.aerztezeitung.de/medizin/krankheiten/schmerz/kopfschmerzen/article/550104/kung-fu-kopfschmerz-bekaempfen.html" target="_blank" rel="noopener">Ärztezeitung</a></p>
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		<title>Ki-Shin-Tai Dojo reloaded</title>
		<link>https://www.ki-shin-tai.de/ki-shin-tai-dojo-reloaded/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Podzelny]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Jan 2011 11:15:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Senseis Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[Nach fast 12 Jahren KI-SHIN-TAI DOJO wurde es Zeit für eine gründliche Überarbeitung und Modernisierung unserer Website. Die erste Version entstand 1999 unter einer langen und komplizierten Mitglieder-URL bei Freenet, eine zunächst kostengünstige (kostenlose) Lösung. Damals waren Begriffe wie Content Management System (CMS), Cascading Style Sheets (CSS) und Web 2.0 Fremdwörter. Alle Programme zum komfortablen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nach fast 12 Jahren KI-SHIN-TAI DOJO wurde es Zeit für eine gründliche Überarbeitung und Modernisierung unserer Website.</p>
<p style="text-align: justify;">Die erste Version entstand 1999 unter einer langen und komplizierten Mitglieder-URL bei Freenet, eine zunächst kostengünstige (kostenlose) Lösung. Damals waren Begriffe wie Content Management System (CMS), Cascading  Style Sheets (CSS) und Web 2.0 Fremdwörter. Alle Programme zum  komfortablen Erstellen und Bearbeiten einer Website (Stichwort WYSIWYG) produzierten mehr  oder weniger unbrauchbaren Code-Müll. Deshalb lernte ich HTML und fing an, mit einem einfachen HTML-Editor (damals Phase 5) die Seiten per Hand zu erstellen. Auf den Einsatz von Javaskript und ähnlichem verzichtete ich ganz bewusst in Hinblick auf die Übertragungsgeschwindigkeit &#8211; ich ging selbst noch bis August 2007 mit einem 56k Modem ins Internet &#8211; und die Sicherheit.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Oktober 2000 stieg ich auf eine Webhosting-Paket beim Provider Strato um. Und damit verbunden kam die erste Überarbeitung der Website. Die Seite wurde umstrukturiert, im Design verändert und die ersten Verbesserungen im Quellcode vorgenommen. Dennoch waren wir von einer sauberen Trennung von Inhalt und Design noch weit entfernt. Damals wurden die HTML-Elemente einfach auch für die grafische Gestaltung der Website &#8218;missbraucht&#8216;.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein paar Jahre später mit dem Aufkommen und der zunehmenden Standardisierung von CSS begann ich, dieses einzusetzen und damit den Inhalt der Seiten mehr und mehr vom Layout zu trennen. Anfangs war das schwierig, da unterschiedliche Browser verschiedene Versionen der Stylesheets unterstützten und diese auch teilweise nicht standardkonform implementierten. Inzwischen stieg ich daheim komplett von Windows auf Linux um und nutzte die Webentwicklungsumgebung &#8218;Quanta+&#8216;.</p>
<p style="text-align: justify;">Unsere Website war seitdem einfach, übersichtlich, informativ &#8211;  aber irgendwie langweilig und altbacken. Und das Codieren per Hand war oft mühevoll und zeitraubend, z.B. beim Erstellen von neuen Bildergalerien.</p>
<p style="text-align: justify;">Seit einigen Jahren sind Redaktions- und Blog-Systeme im Aufwind, die nicht nur die Erstellung und Pflege von Webseiten sehr einfach machen, sondern die Mitgestaltung durch die Leser im Internet durch viele interaktive Funtionen ermöglichen (Stichwort Web 2.0). Bekannte Namen sind etwa Drupal, Joomla, Typo3 und WordPress.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe mich nun für WordPress entschieden, da es sowohl den Anforderungen an ein Redaktionssystem entspricht aber gleichzeitig ein umfangreiches Blogsystem enthält. Zudem ist es so übersichtlich zu handhaben, dass sogar ich es verstehe :-). Nach einigem Herumspielen und dem Studium von zwei Büchern (Gabriele Frankemölle &#8218;Weblog mit WordPress 3&#8216; sowie Vladimir Simovic &#8218;Wordpress, Das Praxisbuch&#8216;) seht ihr hier das erste Resultat. Der Inhalt der &#8218;alten&#8216; Seite wurde weitgehend integriert. Die Bilder folgen so nach und nach. Unsere alte Seite wird noch ein paar Tage unter www.aikido-in-erlangen.de verfügbar sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Dies ist mein erster Blog-Artikel. Ich hoffe, unsere neue Webpräsenz gefällt euch. Und da wir beim KI-SHIN-TAI DOJO 2.0 &#8211; dem &#8218;Mitmachdojo&#8216; &#8211; angelangt sind, freue ich mich auf eure Kommentare, Kritiken und Anregungen.</p>
<p style="text-align: justify;">Thomas</p>
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