Budopädagogik

„Budo-Pädagogik ist ein pädagogisches Konzept, das auf Philosophie und Methode asiatischer Kampf- und Bewegungskünste aufbaut. In ihm verbinden sich sportpädagogische, sozialpädagogische und therapeutische Ansätze zu praxisorientierten Zielen, Handlungs- und Übungsmustern. Budopädagogik zielt vor allem auf Ich-Stärkung, Körperbewusstsein, soziale Kompetenz, und ist deshalb besonders geeignet zur Arbeit mit randständigen, sozial benachteiligten und/oder gewaltbereiten Jugendlichen.“ (Dr.phil. Jörg-M. Wolters)

Das relativ neue Berufsfeld der Budopädagogik qualifiziert Erzieher, Sozialpädagogen, Lehrer, Psychologen und höhergraduierte Kinder- und Jugendtrainer für den Einsatz der ostasiatischen Kampfkünste (Budo) in einem sinnvollen erzieherischen oder therapeutischen Ansatz im Bereich der Jugendsozialarbeit, Heimerziehung, Psychiatrie, dem Jugendstrafvollzug oder der Drogentherapie sowie im Verband oder Verein.

Seit 1999 bot das Institut für Jugendarbeit in Gauting (eine Einrichtung des Bayerischen Jugendrings KdöR) in Zusammenarbeit mit dem Institut für Budopädagogik (IfBP) in Stade basierend auf der Arbeit und Initiative des Erziehungswissenschaftlers und Karate-Do Lehrers Dr. Jörg-Michael Wolters eine entsprechende berufsbegleitende Weiterbildung zum Budo-Pädagogen an. Seit 2011 ist das Institut für Budopädagogik (IfBP) alleiniger Ausbildungsträger.

Der Leiter des Ki-Shin-Tai Dojos Thomas Podzelny nahm von September 2003 bis März 2005 erfolgreich an dieser Weiterbildung teil und ist Mitglied im Berufsverband der Budopädagogen e.V. (BvBP). Seine schriftliche Abschlussarbeit (Pdf-Format), die u.a. Grundlage für den Unterricht im Kinder-Budo ist, kann vom interessierten Leser hier eingesehen bzw. heruntergeladen werden: Budo für Kids.